TSI9000 - Nanopartikel Counter
AEROTRAK 9000
Nanopartikel-Aerosolmonitor
Der AEROTRAK 9000 Nanopartikel-Monitor
ermittelt die Oberflächengröße von
lungengängigen Partikeln.
Das Gerät
Der Nanopartikel-Aerosolmonitor AEROTRAK™ 9000 ist ein Werkzeug zur Messung einer neuen Größe – der Oberfläche lungengelagerter Partikel. Anders als bei herkömmlichen Massen- oder anzahlbasierten Messmethoden ist die Oberflächengröße ein Schlüsselfaktor für die
Toxizität von Nanopartikeln. Nach der jüngsten Forschung besteht der stärkste Zusammenhang zwischen der Oberfläche und der Gefahrstoffbelastung durch Nanopartikel.
Der AEROTRAK 9000 misst die Oberflächengröße der in der lungengängigen Partikel und stellt sie in der Form von Mikrometer pro Kubikzentimeter (μm2/cm3) dar, korrespondierend zu den trachiobronchialen (TB) und alveolare (A) Zonen der Lunge. Das Messprinzip beruht auf der Diffusionsaufladung der Partikel mit anschließender Ladungsmessung des aufgeladenen Aerosols mithilfe eines Elektrometers.
Die Messung
Der AEROTRAK 9000 ermittelt nicht die gesamte, aktive Oberfläche der in der Luft befindlichen Partikel (vgl. z. B. Fuch’sche Oberfläche).
Gemessen wird die Oberfläche der Partikel, die sich in den trachiobronchialen oder alveolaren Bereichen der menschlichen Atemwege ablagern.
Anwendungen
- Der AEROTRAK 9000 bietet eine einfache und schnelle Lösung zur Ermittlung der Oberflächengröße von Partikeln in der Größe von 10 bis zu 1.000 Nanometern. Der AEROTRAK 9000 eignet sich für folgende Anwendungen:
- Arbeitsplatzüberwachung auf die Gefahrstoffbelastung durch Nanopartikel
- Arbeitsplatzuntersuchungen
- Überwachung der Arbeitsumgebung
- Festsetzung und Überprüfung von Richtwerten
- Technische Studien
- Werkstoff- und Produktionsüberwachung
- Toxikologische Untersuchungen zu einatembaren Substanzen
- Forschung in der Epidemiologie
Gefahrstoffbelastung durch Nanopartikel
Jüngste Forschungen (Oberdörster, 2001) haben ergeben, dass die Oberflächengröße eine wichtige Rolle in Verbindung mit der Toxizität
der Nanopartikel spielt. Außerdem korreliert die Messgröße direkt mit den negativen gesundheitlichen Folgen. Die potentielle Gesundheitsgefährdung ist direkt proportional zur Oberflächengröße der Partikel (Driscoll 1996, Oberdörster 2001).
Einlagerung in der Lunge
Aerosole gelangen über die Atemwege in den menschlichen Körper. Im Arbeitsschutz werden Aerosole nach dem Ort ihrer Ablagerung in den Atemwegen unterschieden. Inhalierbare, thorakale und lungengängige Größenfraktionen sind gängige Beispiele für größenselektive Messverfahren, die bisher vor allem auf Massenkonzentrationsmessung basierten.
Sehr wichtig ist ein Verständnis für Ablagerungsart und -ort der Nanopartikel in der Lunge. Es gibt bereits gute Modelle für Referenzarbeiter, die der Feststellung der Gefahrstoffkonzentrationen dienen. Modellversuche zeigen, dass die Ablagerungsraten in den unterschiedlichen Lungenbereichen abhängig sind von den Partikelgrößen. Die Gefahr für den Körper ist abhängig vom Ablagerungsort in den Atemwegen.
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